Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Eckpunkte der 2. Öffnungsverordnung für die Gastronomie:

  • Die 3-G Regel gilt dabei weiterhin: Gäste haben nach wie vor ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorzuweisen – zudem sind weiterhin auch Tests vor Ort (Ausnahme Nachtgastronomie siehe unten) möglich.
  • Ab 15. August reicht die Erstimpfung für den Zutritt in die Gastronomie nicht mehr aus. Als „geimpft“ gilt man ab 15. August somit nur mehr, ab dem Tag der zweiten Impfung (bei Impfstoffen, die nur eine Impfung vorsehen (Johnson & Johnson) gilt diese ab dem 22. Tag als Nachweis).
  • Testnachweise braucht es nunmehr erst ab Vollendung des 12. Lebensjahres (Achtung! Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern möglich).
  • Die Gästeregistrierungspflicht bleibt weiterhin aufrecht
  • Der Betreiber hat wie bisher einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Sonderregelung Nachtgastronomie „2G-Regel“: Betreiber von Betriebsstätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist (Einrichtungen der „Nachtgastronomie“), wie insbesondere Diskotheken, Clubs und Tanzlokale, dürfen Kunden zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nur einlassen, wenn diese einen gültigen PCR-Test (72 Stunden gültig ab Probennahme) oder einen Impfnachweis vorweisen können. Der Gast hat den Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten. 

Veranstaltungen

  • Keine Teilnehmerobergrenzen bei Veranstaltungen mit oder ohne zugewiesenen Sitzplätzen
  • Kapazitätsbeschränkung fällt bei Fach- und Publikumsmessen: Pro Kunde müssen nicht mehr 10 m² zur Verfügung stehen
  • Anzeigepflicht: ab 100 Personen
  • Genehmigungspflicht: ab 500 Personen
  • Die 3-G Regel: Ab 100 Teilnehmern ist weiterhin vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorzuweisen – zudem sind weiterhin auch Tests vor Ort möglich
    • Bis 100 Teilnehmer muss kein 3-G Nachweis vorgelegt werden